Hintergrund anzeigen

Teamgeschichte

'01

Das erste Formula Student Team Hamburgs

Die Geschichte von HAWKS Racing beginnt, als eine Delegation von Professoren der FH Hamburg die University of Hertfordshire besucht. Dort lernen sie einen aus den Vereinigten Staaten kommenden internationalen Wettbewerb, die Formula Student, kennen. Die Teams der teilnehmenden Universitäten müssen hierfür ein virtuelles Unternehmen führen. Das Unternehmensziel ist die Entwicklung und Vermarktung eines Monoposto-Sportfahrzeugs für Privatkunden.

Fasziniert von der Formula Student wird am Fachbereich Fahrzeugtechnik der Fachhochschule Hamburg das Projekt mit dem Namen „HAW Hamburg Racing“ aus der Taufe gehoben. „HAW Hamburg Racing“ ist das vierte von heute über 50 deutschen Formula-Student-Teams und das erste aus Hamburg.

Neben der technischen Vorentwicklung des Fahrzeugs wird die strategische Ausrichtung des Teams erarbeitet.

'03

HAWKS Racing

Im Frühjahr 2003 wird das Team neu formiert, um es langfristig erfolgreich in der Formula Student zu etablieren. Die Neuorganisation manifestiert sich im neuen Namen „HAWKS Racing“. Der Name steht für den Anspruch, Fahrzeuge zu entwickeln, die nicht nur virtuelle Kunden faszinieren. Ästhetik und kompromisslose Performance sind die Attribute eines echten HAWK.

Im Sommer 2003 präsentiert sich HAWKS Racing auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt das erste Mal der Öffentlichkeit. Die Resonanz bei Publikum und potentiellen Sponsoren ist unerwartet hoch.

'04

Erste Teilnahme am Wettbewerb


Durch die Unterstützung des Förderkreises des Fachbereichs Fahrzeugtechnik und Sponsoren gelingt es, den ersten fahrtüchtigen Rennwagen auf die Räder zu stellen. Das Fahrzeug trägt den internen Codenamen H01. Seine atemberaubende Optik im klassischen Stil der 60er Jahre Formel 1 Boliden ist einmalig in der Formula Student. Am 19. Juni 2004 erfolgt der erste Rollout vor versammelter Presse auf dem Flugplatz Itzehoe. Dort fährt der H01 sein erstes Beschleunigungsrennen gegen einen Sportwagen, aus welchem er als Sieger hervorgeht.

Vom 09. bis 11. Juli 2004 tritt HAWKS Racing beim damals einzigen europäischen Formula Student Wettbewerb in Bruntingthorpe/England an. Das Team belegt als Rookie den 48. Platz in einem internationalen Starterfeld von 66 Teams. Der HAWK 69 ist der Blickfang des Wettbewerbs.

'05

Die Evolution beginnt

In der Saison 2005 verzichtet HAWKS Racing auf die Teilnahme am Wettbewerb zugunsten einer Konsolidierungsphase. Ein Produktenstehungsprozess auf Basis der gesammelten Erfahrungen wird eingeführt. Dieser bildet die Grundlage, um in Zukunft jedes Jahr mit einem neuen Fahrzeug an der Formula Student teilzunehmen. Zudem beginnt die Entwicklung des zweiten Boliden. Der H02 dient als Basis für alle folgenden Fahrzeuge.

Evolution statt Revolution wird die Maxime der zukünftigen Entwicklung.

Ein Ereignis der besonderen Art ist die Teilnahme am Hamburger Stadtpark Oldtimer Grandprix. Unter „seinesgleichen“ dreht der H01 bei Kaiserwetter Anfang September seine Runden vor 20.000 Zuschauern. HAWKS Racing ist fortan eine feste Größe beim alljährlich stattfindenden Stadtparkrennen.

'06

Back on Track

Beim ersten deutschen Formula Student Wettbewerb vom 3. – 6. August am Hockenheimring zeigt der H02 noch nicht sein ganzes Potential. Ein technischer Defekt verhindert zur Halbzeit des Endurance die angestrebte Platzierung in den Top 20.

Nur einen Monat später zeigt er bei der Formula SAE Italy was in ihm steckt. Ein vierter Platz entschädigt die Gemüter. Die Richtung stimmt.

'07

Hamburg Style

HAWK fahren ist eine Stilfrage. Man hat ihn oder nicht. Mit seinem atemberaubend stimmigen Design überzeugt der H03 bei der zweiten Ausgabe der Formula Student Germany in Hockenheim. Der „FSG Style Award 2007“ geht nach Hamburg. Ein 9. Platz in der Gesamtwertung erfüllt die Zielsetzung einer Top 10 Positionierung unter 54 Teilnehmern. Das Team hat ganze Arbeit geleistet.

'08

Wir zeigen Ausdauer

Der H04 orientiert sich stilistisch am prämierten Vorgängermodell. Es heißt, von allen ist er noch immer der Schönste. Technische Weiterentwicklungen machen ihn leichter und schneller. Beim FSAE Event in
Silverstone bleibt uns jedoch ein Platz unter den TOP 20 verwehrt. Nach anschließenden Testphasen erlangen wir in Hockenheim bei der Formula Student Germany den 3. Platz im Endurance Rennen.

 

'09

Fahrt in die Medaillenränge

Der neue Bolide wird kurz vor dem FSG Event am Hockenheim Ring fertig gestellt. So knapp war die Zeit noch nie bemessen. Noch in der Boxengasse werden letzte Arbeiten vorgenommen und der H05 für die dynamischen Disziplinen des Wettbewerbs fit gemacht. Leider fällt der Wagen durch ein Defekt im Antriebsstrang im Endurance aus. Es bleiben 3 Tage die für die Reparatur an den Radnaben/ Antriebswellen und die Wartung des H05 sowie die Anreise in Österreich. Beim FSA Wettbewerb in Melk verzeichnen wir eine Platzierung im Mittelfeld. Der Spätsommer ist für uns die Zeit des Erfolges. Anfang September nehmen wir am dritten Formula Student Wettbewerb in diesem Jahr teil. Mit einem getesteten und eingestellten Fahrzeug sind die Aussichten bei der FSAE Italy vielversprechend. Den 3. Platz insgesamt und den „Most friendly Team“- Award in der Tasche lassen uns am Ende doch zufrieden und stolz auf diese Saison zurückblicken.

'10

Teamcharakterbildung

Große Veränderungen prägen den Charakter unseres Teams. Technisch betreten wir mit der Konstruktion eines Monocoques uns unbekanntes Terrain, während parallel die Vereinsgründung inklusive dem Aufbau einer neuen Teamstruktur statt findet. Das Team wächst auf fast 50 Mitglieder aus verschiedensten Studiengängen an. Neben Fahrzeugtechnikern, Maschinenbauern, Elektrotechnikern und Informatikern sind nun auch BWLer und Marketingspezialisten mit von der Partie. In Silverstone darf der H05 aus dem Vorjahr noch einmal seine Performance beweisen. In schwarz-goldener Lackierung, dem John-Player-Special Lotus 98 nachempfunden, fahren wir im Endurance auf den 5. Platz. Parallel wird in Hamburg am neuen Fahrzeug weiter gearbeitet.

Doch dieses Jahr steht unter keinem guten Stern. Der neue H06 hat sein Debut in Österreich am Wachauring in Melk. Nach endlich bestandenem Noise Test ist der Acceleration Wettbewerb für uns wegen der defekten Schaltung nicht mit Erfolg gekrönt. Bereits im ersten Teil des Endurance fällt der Bolide auf Grund der klemmenden Drosselwalze aus. Wieder bleibt es bei einer Gesamtplatzierung im vorderen Mittelfeld. Bis zum Event in Italien reißen die Probleme nicht ab. Auf Grund eines Steuergeräteschadens ist die Teilnahme beim FSAE Italy bis zuletzt fraglich. Kaum in Varano de‘ Melegari angekommen, muss beim H06 der Motor inklusive Getriebe getauscht sowie ein neues Steuergerät aus Bologna besorgt und eingebaut werden. Diese Verzögerungen verwehren uns die Teilnahme beim Acceleration Wettbewerb und beinahe auch beim Skid Pad. Im Autocross Wettbewerb machen die Schaltung und Kupplung erneut Probleme. Der Endurance startet für uns deshalb im „hinteren Feld“. Immerhin bringt der H06 dieses Rennen nach Hause. Ein Wehmutstropfen nach all den Zerreißproben.

'11

Ein Sommer der Rekorde

Es ist amtlich: Der HAWKS Racing e.V. ist gegründet. Im Frühling wird das neue Logo zum ersten Mal präsentiert. Die Homepage erstrahlt in neuem Glanz. Fleißig wird an der Hochschule Nachwuchs akquiriert. Der frühe Konstruktionsschluss Anfang Dezember 2010 und der rechtzeitige Start der Fertigung sowie die Zusicherung der Unterstützung durch die Sponsoren machen uns zuversichtlich, dass diese Saison uns allen Spaß, Freude und TOP Erfolge bringt. Unsere Zuversicht zahlte sich aus. Im Vergleich zum Vorjahr wurden viele Veränderungen sowie Verbesserungen an unserem Rennwagen vorgenommen. Die harte Arbeit führte dann rechtzeitig zum Rollout am 09.06.2011 zu einem sehenswerten Ergebnis, dem H06.9. Nach einer kurzen Testphase begaben wir uns auf den langen Weg zu unserem ersten Event der Saison 2010/2011 in Österreich. Dort konnten wir einige Kinderkrankheiten beseitigen, um dann in Hockenheim, Ungarn und Italien richtig zu glänzen.

 

HAWKS was back on track again. Durch unsere herausragende Teamarbeit, unser unermüdliches Engagement sowie die Erfahrungen der letzten Jahre ist diese Saison eine der erfolgreichsten. Rückschläge wie etwa ein abgebrochener Kettenspanner in Ungarn hielten uns auf unserem Flug nicht auf. Überraschend für das gesamte Team, aber somit auch umso erfreulicher war u.a. der 1. Platz in der Königsdisziplin – Endurance. Eine komplette Übersicht aller Platzierungen dieser Saison finden Sie in unseren News. Wir bedanken uns herzlich bei allen Sponsoren, Unterstützern, Freunden und Familien für diesen Sommer der Rekorde. #69